ERASMUS+ Fortbildung zur Förderung interkultureller Fachkompetenz in Sevilla

¿El bachillerato o técnico?
Diese Frage stellt sich den spanischen Schülern nach zehn gemeinsamen Schuljahren. Im Gegensatz zum deutschen Bildungssystem trennen sich die Wege der Schüler erst mit 16 Jahren nach Erreichen eines mittleren Schulabschlusses. Danach können die Schüler an der zweijährigen Oberschule entweder das Abitur (el bachillerato) erwerben oder dort einen beruflichen Zweig wählen.
Weitere Fakten über das spanische Bildungssystem erfuhren wir bei zwei Schulbesuchen in Sevilla im Rahmen einer Fortbildung zur Förderung der interkulturellen Fachkompetenz. In beiden Schulen wurden wir sehr herzlich empfangen. Die Lehrkräfte nahmen sich einen Vormittag Zeit, um uns ihre Schule zu zeigen und gaben uns auch die Gelegenheit, im spanischen Klassenzimmer zu hospitieren. Die I.E.S Ramón del Valle-Inclán hat uns sehr ausführlich ihr Schulkonzept vorgestellt. Das digitale Lernen ist dort auch ein zentraler Bestandteil der Ausbildung und wird wie bei uns an der BSA sehr stark vorangetrieben.
Bei unserem Aufenthalt in Sevilla durfte der Besuch des prächtigen Palastes Real Alcázar und der größten gotischen Kathedrale Spaniens, in der sich auch das Grab von Christoph Kolumbus befindet, nicht fehlen. Am letzten Tag schloss die Fortbildung mit einer Betriebsbesichtigung bei Coca Cola ab.
Nach dem bereichernden Erfahrungsaustausch mit den spanischen Kollegen und mit vielen Eindrücken traten wir die Heimreise an und kehrten wieder nach Hamburg zurück.

Richtig oder falsch? Photomath auf dem Prüfstand.